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DR FEELGOOD
NEUE KONZERTBERICHTE

 


DR FEELGOOD - 20. Januar 1999 - Alte Maelzerei
Regensburg/GER

DR FEELGOOD wurden Mitte der 70er gegruendet und galten mit ihrem rauhen und kompromißlosen Rhytm'n'Blues als erfrischende Alternative zu dem vorherrschenden "Bombastrock" dieser Zeit. Neben ihrem Live-Album "Stupidity", das die Nr. 1 der UK-Charts eroberte, produzierten sie eine Reihe von Hits, wie "She's a wind up", "Down at the Doctors", "See you later alligator" und "Milk and alcohol". Nach dem Tod des einstigen Frontmannes Lee Brilleaux ging die Band nach zweijaehriger Pause mit dem neuen Saenger Peter Gage wieder auf Tournee und feierte ein grandioses Comeback. Das Live-Repertoire beinhaltet alle Hits, sowie viele andere Songs aus dem reichen Inhalt ihrer bisher 19 Alben.

(Quelle: ALTE MAELZEREI Website)

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DR FEELGOOD - 18. Januar 1999 - Sinkkasten
Frankfurt/GER

Dr. Feelgood. Die Wunderheiler aus der Praxis Dr. Feelgood haben wieder Sprechstunde! Rhythm'n'Blues für Milchbefuerworter wie für Alkoholbewilliger gleichermaßen mit besten Heilungschancen bei allen Wehwehchen. Was man nicht trinken kann, muß man eben hoeren. Wenn nicht anders verordnet einmal jaehrlich live einzunehmen. Anderweitige Konsultationen sind leider nur auf CD moeglich. Gelegenheit also nutzen, denn der englische Patient wartet schon auf ihre Rueckkehr! VVK: 22,– AK: 26,– DM

(Quelle: SINKKASTEN Website)

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DR FEELGOOD - 14. Januar 1999 - FBZ
Braunschweig/GER

Seit ueber 25 Jahren gehoert Dr Feelgood zur Spitze des Britischen Rhythm'n'Blues. Ihr Stil ist rauh und kompromisslos, ihre Hits - z.B. "She's a Wind Up", "Down at the Doctors" oder "Milk & Alcohol" - sind mittlerweile Klassiker. Bis heute ist Dr Feelgood eine der begehrtesten und beliebtesten Livebands mit einer treuen (Staendig wachsenden) internationalen Anhaengerschaft. 1997 feierte die Gruppe ihr 25 jaehriges Jubilaeum mit der Veroeffentlichung der Doppel-CD "Twenty Five Years Of Dr Feelgood". Seit Anfang 1998 tour/t(en Dr Feelgood nun durch ganz Europa um zu zeigen, was eine Dr Feelgood Rhythm'n'Blues-Powershow von gewoehnlichen Konzerten unterscheidet.

(Quelle: D@CAPO BRAUNSCHWEIG Website)

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DR FEELGOOD - 13. Januar 1999 - Lagerhalle
Osnabrueck/GER

Seit 25 Jahren gehoeren sie zur Spitze der Lieferanten des Britischen Rhythm'n'Blues. Die gegenwaertige Besetzung besteht aus Gitarrist Steve Walwyn, Bassist P.H. Mitchell, Frontmann Pete Gage und wird angefuehrt von Kevin Morris, seit 15 Jahren Schlagzeuger der Band. Ihr Stil ist rauh und kompromißlos, eine erfrischende Alternative zur pompoesen Rock-Szene. Das Live-Repertoire beinhaltet alle Hits, sowie viele andere Songs aus dem reichen Inhalt ihrer bisher 19 Alben.

(Quelle: LAGERHALLE Website)

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DR FEELGOOD - 26. September 1998 - Kuhstall
Tanna (bei Leipzig)/GER

Internationales im "Kuhstall" zu Tanna

"Dr. Feelgood" und "Brutus" beendeten dort ihre gemeinsame Tournee

Das Beste seit langer Zeit, was im "Kuhstall Tanna" zu sehen und zu hoeren war: Mit „Dr. Feelgood" und „Brutus“ hatte Veranstalter Matthias Schleich zwei internationale Bands aufgeboten, die nicht nur den gleichen Rhythm & Blues bevorzugen, sondern bei Konzerten in Tschechien zusammen auftraten. In Tanna beendete man vorerst die gemeinsame Tournee, doch der Beobachter stellte fest, daß man wohl nicht zum letzten Mal gemeinsam musiziert hat. Die tschechische Band "Brutus" um Sascha Pleska brachte einen Teil ihrer riesigen Fangemeinde mit, und auch aus der Region ließ sich so mancher Rhythm- und Bluesfan die lebende Legende "Dr. Feelgood" nicht entgehen.

LIVE PHOTO DR FEELGOOD

Vor gut 25 Jahren gegruendet, hat Dr. Feelgood nicht von seinem musikalischen Koennen und seiner Popularitaet eingebuesst. Das Quartett ist staendig auf Achse, tourt rund um die Welt. Ihre Doppel-CD "25 Jahre Dr. Feelgood" beinhaltet die wichtigsten und bekanntesten der einhundert eigenen Werke. Immerhin brachten die Briten 19 Alben auf den Markt. Nicht alle Titel bekamen die Tanna-Besucher zu hoeren, auch wenn die erzwungenen Zugaben kein Ende finden wollten. Vor allem "See you later, Alligator", "Down at the Doctors" und "Milk and Alcohol" brachten das Publikum zur Raserei, gehoeren diese Titel doch zu den populaersten Werken von "Dr. Feelgood". Mit dem bekannten "On the Road again" hatte Frontmann Pete Gage den Part von Lee Brilleaux uebernommen, der 1994 verstarb. Im Kuhstall ueberzeugte er mit nicht muede werdender kraftvoller Stimme. Doch auch P.H. Mitchell an der Baßgitarre, Steve Walwyn (Gitarre) und Kevin Morris am Schlagzeug ueberzeugten, nicht anzumerken war ihnen, daß sie innerhalb eines Jahres 150 Auftritte absolvieren. "Der Kuhstall Tanna bietet eine ganz besondere Atmosphaere. Den Leuten merkt man an, daß sie fachkundig sind und mit dem Herzen der Rhythm- und Bluesmusik zuhoeren", bemerkte Pete Gage im Anschluß an das Konzert. "Brutus" gastierte bereits im Fruehjahr im Altenburger Land, ueberzeugte auch diesmal wieder mit eigenen und internationalen Titeln, gesungen in tschechischer, englischer und deutscher Sprache. Seit 30 Jahren ist "Brutus" im Popgeschaeft, nicht immer hatten sie ob ihrer esellschaftskritischen Texte die Obrigkeit hinter sich. Sascha Pleska kann auf sieben starke Musiker bauen, die im ommenden Jahr bestimmt wieder im Altenburger Land zu hoeren sind.

© Wolfgang Wukasch

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DR FEELGOOD - 24. Januar 1998 - 4 Linden
Hildesheim/GER (2)

Dr. Feelgood ist so etwas wie die Axt im Walde des Rhythm'n'Blues: geradeheraus, schnoerkellos und laut. Auf ihrer letzten Tournee konnte man sich ueberzeugen,wie sich schon nach wenigen Takten so etwas wie Volksfeststimmung im Publikum breit macht. Schweißtreibende, funky R&B-Grooves lassen kein Bein neben dem anderen stehen. Den Tod des einstigen Frontmannes, Lee Brilleaux, und kurzzeitige Aufloesungserscheinungen hat die neue Formation mit Kevin Morris (drums), Steve Walwyn (guit.), P.H. Mitchell (bass) und Peter Gage (vocals) erfolgreich ueberwunden. Dabei steht Peter Gage seinem \/orgaenger um nichts nach. Seine Stimme klingt so, als habe er eine Flasche Whisky getrunken und mehrere Schachteln Zigaretten geraucht.

(Quelle: D@CAPO BRAUNSCHWEIG Website)

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DR FEELGOOD - 21. Januar 1998 - Sinkkasten
Frankfurt/GER

Dr. Feelgood - On the Road Again

Immer noch unterwegs ist Dr. Feelgood, wenn auch nicht mehr mit ihrem Frontmann Lee Brilleaux, der im April 1994 starb. Doch ihren groeßten Erfolg, das reziproke "Milk & Alcohol", bringt der nun schon oft erprobte, neue Saenger Peter Gage genauso gut rueber wie ihre anderen Stuecke. Der schnoerkellose Rhythm & Blues laed dazu ein sich wie im Pub zu fuehlen. Für einen gelungen Kneipen- und Konzertabend reicht ihnen unser Thekenpersonal ­ wie immer ­ gerne die noetigen Gärstoffe. VVK: 22,­ AK: 26,­

(Quelle: Konzertkalender SINKKASTEN Januar 1998)

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DR FEELGOOD - 19. Januar 1998 - Alte Maelzerei
Regensburg/GER

Der Blues heilt alle Wunden

Totgesagte leben bekanntlich laenger. "Status Quo", Eric Clapton, Peter Green und viele andere waren eigentlich schon in der Versenkung verschwunden, bis sie der Revival-Trend wieder in die Charts und auf die Buehnen brachte.

Leider ging dabei oftmals der zuendende Funke verloren, zum Glueck gibt es aber Ausnahmen. 1967 wurde die englische Blues- und Folkband "Dr. Feelgood" gegruendet, den vorlaeufigen Schlußstrich unter die Bandgeschichte zog der Tod von Mastermind und Saenger Lee Brilleaux 1994.

Die diesjaehrige Clubtour wurde mit Spannung erwartet, da kein Mitglied der Originalbesetzung mehr in der Band spielt. Dennoch haben die vier Musiker, die in der Alten Maelzerei in Regensburg prima Partystimmung verbreiteten, das Praedikat "Feelgood" verdient.

Saenger Pete Gage, Gitarrist Steve Walwyn, Bassist Phil Mitchell und Drummer Kevin Morris, alles Herren im besten Alter, spielten praechtig auf. Und zwar Blues vom Feinsten, lebendig, ebenso ausdrucksstark wie technisch versiert.

Das Schoene am Blues ist ja, daß alles am richtigen Platz ist. Der Baß bestimmt die Mitstampf- oder Mitklatschfrequenz, Gitarre und Gesang traeumen mal schrill, mal energisch von schoenen Frauen und einem abenteuerlichen Leben, das Schlagzeug haelt Leib und Seele zusammen.

Nach zwoelf Takten beginnt das Ganze von vorne. Immer wieder. Als haette es nie eine andere Musik gegeben, als waere die Zeit stehen geblieben. Wer den Auftritt am Montag erleben durfte, darf sich gluecklich schaetzen: Wer weiß, vielleicht werden solche Konzerte immer seltener und seltener - bis nur noch der Griff zur LP bleibt. Ein schrecklicher Gedanke.

(VEROEFFENTLICHT MIT SCHRIFTLICHER ERLAUBNIS VON
© MARTIN SCHRUEFER, freier Musikjournalist - Quelle: HINTER-NET! MUSIK Website)

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DR FEELGOOD - 24. Mai 1997 - 8. Waedi-Rock-Nacht
Waedenswil/CH

Pressevorschau

...Nach einer kurzen Verschnaufpause heisst es dann: Feel better with 'Dr. Feelgood' exclusiv aus England. Die Band formierte sich Mitte der 70er Jahre auf Canvey Island. Ihr Stil ist roher unverfaelschter Rhythm and Blues. Nebst ihren Hit Titeln wie Down at the Doctors, She's a wind up usw. kann die Band auf ein Repertoire von unzaehligen Songs die auf mehr als 18 Alben erschienen sind zurueckgreifen. 1995 tourten sie erfolgreich durch Spanien, Italien und die Schweiz. Im Herbst 96 war die Band als Vorgruppe von Canned Heat auf Deutschland Tournee. 1997 exklusiv an der Rock Nacht mit neuem Frontmann und einem Sound der auch die letzen Schlafmuetzen aus der Reserve locken wird...

Raendy Bulls Promoters
(Quelle: WAEDI-ROCK-NACHT Website)

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DR FEELGOOD - 1. Februar 1997 - Café Zug
Zug/CH

Konzert Vorschau

Ihr verstorbener Frontmann Lee Brilleaux hat es sich so gewuenscht: eine ausgiebige Europa-Tour zu seinem Andenken. Ein Tribut-Album haben seine alten Freunde noch daraufgelegt, mit dem neuen Mann Pete Gage (voc. / bluesharp). Sie haben an Ausdruck nichts verloren und ihre Auftritte sind weiterhin ein Muss für jeden Rhythm'n'Blues-Fan.
After Hours DJ's Konzert 22.30 / VK 15.- AK 20.-

(Quelle: INTERNET CAFÉ ZUG Website)

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DR FEELGOOD - 2.-4. August 1996
9.Brienzersee Rockfestival, Brienz/GER

Dr Feelgood spielten am Samstag, 3. August von 0:30 - 2:00 Uhr (lt. Plan)

Programm Information

...Rhythm & Blues mit Dr. Feelgood wird dem Samstagabend einen kroenenden Abschluss geben. Die aus Canvey Island, Essex stammende Band ist Internation bekannt, und haben weltweit einen grossen Fanclub. Wir sind echt gespannt, ob wir nach ihrem Auftritt in Brienz auch dazu gehoeren werden!...

(Quelle: BRIENZ AKTUELL Website)

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DR FEELGOOD - 2. September 2000
4. Bielefelder Blues Circus - Bielefeld/GER

Im Bann des Blues
Der vierte Bielefelder Blues-Circus überzeugt mit bewegender Musik von großen Bands

Bielefeld. Drei Bands an einem langen Abend bescherten einem begeisterten Publikum unter der Kuppel des 4. Bielefelder Blues-Circus ein Bluesfestival der Extraklasse. Blue Soul, Blues 'n' Trouble und Dr. Feelgood - jede Band für sich wäre ein eigenes Konzert wert gewesen.

Was die Organisatoren von East-Westfalian-Blues hier trotz so mancher Schwierigkeit (ein Fährenstreik in England zum Beispiel) auf die Beine gestellt haben, ist wahrhaftig alle Anerkennung wert. Sie boten in einem großartigen Zirkus-Ambiente feinsten Blues, die Blues-Fans dankten es ihnen immer wieder mit warmem Applaus.

Robert Kane. Hypnotisch: Sänger Robert Kane von Dr. Feelgood.
[Foto: Schmidt]

... Doch die wahre Perle des Abends war Dr. Feelgood. Von den vorangehenden Bands schon bis an die Schmerzgrenze auf Hochtouren gebracht, feierte das Publikum die vier Briten mit frenetischem Applaus und lauten Pfiffen. Was auch absolut angebracht war. So wie diese Band über die Bühne rockte geriet man in Versuchung zu glauben, dass sie um ihre Seelen spielten. Der neu verpflichtete Sänger Robert Kane lieferte eine Show, die regelrecht hypnotisierend wirkte. Vor Energie platzend tobte er über die Bühne und schaffte es irgend- wie trotzdem noch, lässig zu wirken, während Steve Walwyn mit seinen Soli seine Gitarre zum glühen brachte. Die feurige Grundlage hierfür wurde von P.H. Mitchell (Bass) und Bandführer Kevin Morris (Schlagzeug) geliefert, denen der Spaß an ihrer Musik absolut anzumerken war. Es war ein Ding der Unmöglichkeit sich diesem Bann zu entziehen. Eine Band, deren Name definitiv Programm ist. Das war Spaß, das war Leben, das war Blues, was hier am Leineweberring ein Wochenende lang geboten wurde.

Richard Westebbe - Neue Westfälische vom 05.09.2000

(Quelle: 4. BIELEFELDER BLUES CIRCUS Website)

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DR FEELGOOD - 20. September 2002
20. Schupfart Festival - Schupfart/CH

''Feelgood'' eroberten die Bühne

Eröffnet wurde der Rock-Abend durch die Innerschweizer Popgruppe "Mash". (...) Nach der Umbaupause enterten die Musiker von ''Dr. Feelgood'' die Bühne. Die Mannen um Gitarrist Steve Walwyn legten los wie die Feuerwehr, mit ''Best In The World'' und ''If My Baby Quits Me''. Begeistert reagierte das Schupfarter Publikum auf die ''Doktoren'' aus Canvey Island - ein Hit nach dem anderen fegte aus den Boxen. So ertönten unter anderem auch ''She Does It Right'', ''Going Back Home'' und ''Roxette''. Diese Titel werden demnächst vom Original-''Dr. Feelgood''-Gitarristen Wilko Johnson bei dessen Konzert im im Atlantis in Basel am Montag, dem 14. Oktober, live über die Bühne gebracht werden. Mit riesigem Enthusiasmus begleiteten die klatschenden, tobenden Fans die ''Feelgoods'' durch ihr Repertoire, welches noch weitere Höhepunkte bot: ''Milk & Alcohol'', ''Down By The Jetty Blues'', ''Back In The Night''. Das Stimmungsbarometer hatte zu diesem Zeitpunkt einen Höchststand erreicht. Um 23 Uhr rückten die Stars von ''Deep Purple'' an. (...)

Basler Zeitung vom 23.09.2002

(Quelle: Schupfart Festival Website)

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DR FEELGOOD - 26. September 2002
Colos Saal - Aschaffenburg/GER

Viele Fans hatten ja Zweifel, ob nach dem Tode von Lee Brilleaux (7. April 1994, R.I.P), überhaupt noch ein Fortbestehen von DR. FEELGOOD möglich sein konnte. Zu sehr war Brilleaux der Doctor. Dem muss man natürlich dagegen halten, dass auch 1977, nach dem Ausstieg von Wilko Johnson, das Ende der Band prophezeit wurde. Wie auch immer: Mittlerweile hat man, nach dem Gastspiel von Larry Wallis, mit Robert Kane einen Nachfolger gefunden der auf seine eigene Art und Weise das Publikum begeistern kann.

Heute Abend gibt's, wie schnell am Bühnenaufbau zu erkennen, keine Vorgruppe. Und das bisschen Equipment, das da oben steht, scheint auch sehr spartanisch für den Colos-Saal. Zumal die Bühne auch noch (nach vorne) vergrößert wurde. Ich hatte ja anfangs bedenken ob der Club nicht etwas überdimensioniert für die Feelgood's ist, aber im Laufe des Abends füllt sich der Zuschauerraum doch zur Hälfte. Für einen Donnerstagabend und eine "absolut unmoderne" Band beachtlich.

Recht bald kommen vier ältere Herren auf die Bühne, die man, würde man ihnen auf der Straße begegnen, heute Abend eher zu Hause auf dem Sofa sitzend oder bestenfalls noch im Pub an der Ecke ein Bier schlürfend vermuten würde. Aber der Eindruck täuscht. Bei weitem!
Vom ersten Ton von Best In The World brennen die vier ein Feuerwerk von Rhythm'n'Blues und Pub-Rock ab, dass einem die Ohren wackeln. Vor allem dann, wenn man vor Steve Walwyns Gitarrenverstärker steht. Im Gegensatz zu früher kein Fender mehr, sondern ein Ashdown-Top mit Box. Klingt zwar nicht mehr ganz so "scharf", aber kein Deut leiser!

Einige Songs vom 2000er "Chess Masters" Album werden angekündigt (und auch gespielt). So richtig Stimmung (und Erinnerungen) kommt, natürlich, bei den alten Reißern wie My Baby Quits Me auf. Auch das Publikum steigert sich zusammen mit der Band immer mehr.
She's A Windup lässt kaum noch jemand im Saal ruhig stehen. Don't Start Me Talkin', The Walk und You Gotta Help Me sind ebenfalls vom letzten Album.

An Bass und Schlagzeug verrichten Phil Mitchell und Kevin Morris, quasi schon Ur-Gesteine in der Band, einen absolut perfekten Job. Dermaßen tight spielen die Beiden zusammen - der "Tritt in den Arsch" ist fast spürbar! Vor allem Phil Mitchell hat auch noch einen Riesenspaß dabei, während Sänger Robert Kane nie müde wird das Publikum anzufeuern, mit Spagat und Karate-Tritten anheizt und sich zusammen mit dem abrockenden Gitarristen Steve Walwyn immer mal wieder auf die Knie begiebt.

Dr. Feelgood's größter Hit dürfte wohl Milk & Alcohol sein, und mit diesem Pub-Rock-Klassiker beenden sie den ersten Teil ihres Sets. She Does It Right eröffnet die zweite Runde und Steve hat seine Gitarre, erwartungsgemäß, noch ein Stück lauter gedreht. Da wird's zwar geteilte Meinungen geben, aber FÜR MICH ist er der Master Of The Telecaster. Ohne irgendwelche Effekte - pur in den Amp - bringt er eine Power und einen Sound rüber, der einen einfach mitreißt. Ganz zu Schweigen von seiner eigenen Begeisterung.

"We carry on with a Wilko Johnson number called: Going Back Home" leitet der Sänger den nächsten Klassiker ein. Es folgen Nadine und der Down By The Jetty Blues, bei dem Robert Kane unter Beweis stellt, dass er die Blues Harp bestens beherrscht. Während des Songs verabschieden sich fast alle von der Bühne - bis auf Steve Walwyn, der allein immer noch den Blues spielt, mal ruhiger und sanfter - mal hart und rockig, auf jeden Fall hält er die Spannung und die Begeisterung auf höchstem Level.

Back In The Night und Roxette sind weitere Favoriten. Bei ersterem will das Publikum mit dem Singen des Refrains fast gar nicht aufhören. Ebenso bei der Feelgood-Hymne Down At The Doctors. Gimme One More Shot blasen uns die vier um die Ohren und beenden damit den Auftritt.

Die Stimmung im Colos-Saal fordert natürlich Zugaben und schon bald erscheint Gitarrist Steve Walwyn um den Mad Man Blues einzugrooven. Das ihm dabei eine Saite reißt beeindruckt ihn nur wenig - Robert Kane übernimmt einfach an der Mundharmonika und liefert ein "Herzinfarkt"-Solo. Wahnsinn was der für eine Power hat.
Steve schnappt sich eine Ersatzgitarre und weiter geht's.

See You Later Alligator treibt nochmal die Stimmung bei den Zuschauern UND bei der Band an die oberen Grenzen. Ich meine: Wann hat man schon mal Bassist Phil Mitchell auf seinen Bassboxen stehen und rocken sehen?
Dafür darf er sich beim letzten Song Route 66 auch ausruhen, Bier auf die Bühne holen und gelegentlich mitsingen. Für ihn spielt ein glatzköpfiger Typ namens Paul ... (mehr konnte ich nicht verstehen) [Anm. v. Webmistress Gabi: Bob Poole, er hat mit Steve vor Jahren in der Band ''Chevy'' gespielt.] der mal mit Steve Walwyn in einer Band gespielt haben soll. Glaubt man sofort, bei dem Drive den er hier reinbringt.

War also ein klasse Abend in Aschaffenburg und lässt hoffen, dass die Band im nächsten Jahr wieder kommt.
Ich hab's wohl schon öfter erwähnt, aber trotzdem: Der Sound der P.A. im Colos-Saal war wieder mal spitzenmäßig. Von den Eintrittspreisen (meistens), übers Personal bis zum Programm, fällt mir eigentlich sowieso nur positives zu diesem Club ein. Also auf jeden Fall ein Tipp für Live-Fans. Ach ja...
Da fällt mir noch was Positives ein: Ich hab nur 'ne halbe Stunde zu fahren bis dahin! Und beim nächsten Dr. Feelgood - Konzert bin ich sogar noch schneller dort!!

Setlist

Epi Schmidt - 27.09.2002

Die Konzert-Fotos zu diesem Review findet Ihr unter
http://www.home-of-rock.de/Konzertberichte/Dr_Feelgood/Aschaffenburg_26_09_2002.html

(Quelle: Home.of.Rock,de Website)

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DR FEELGOOD - 11. Februar 2004
Roxy - Ulm/GER

"Speeding Thru Europe" heißt die aktuelle Live-CD und unter dem gleichen Motto steht die laufende Tour der Ur-Rhythm & Blueser DR. FEELGOOD. Vor knapp 30 Jahren haben sie ihre erste LP veröffentlicht und angesichts des fortgeschrittenen Alters könnte man meinen, dass "speeding" leicht übertrieben sein könnte. Jetzt weiß man aber natürlich, dass Dr. Feelgood heute nicht mehr die selbe Band wie damals ist, schließlich ist die heutige Besetzung - außer dem aktuellen Sänger Robert Kane - "erst" seit knapp 20 Jahren dabei. Kane wiederum ist der Nach-Nachfolger von Lee Brilleaux (verstorben am 20.04.1994), ersetzt seit 1999 Pete Gage und war vorher bei einer der vielen ANIMALS-Reanimationen tätig. Speeden sie also noch, oder wird eher gemäßigt gewalked?

Vom ersten Song an ist eines klar: Überraschungen oder großartig neue Nummern wird es nicht geben. Von Roxette über She's A Windup, Baby Jane, Instinct To Survive, Down By The Jetty bis Back In The Night kennt man jeden Ton in- und auswendig. Milk & Alcohol kommt mittendrin, eigentlich wäre dieser größte Hit der Band ein potentieller Zugabensong, macht aber auch nichts, denn rocken und krachen tun die vier Briten sowieso immer. Aber trotzdem, irgend etwas zündete an diesem Mittwochabend in Ulm nicht richtig. Das Roxy ist ein sehr angenehmer Club, leider wissen das die Ulmer vielleicht nicht, denn etwa 100 Besucher sind einfach zu wenig für eine ordentliche Rhythm & Blues-Party.

Ursachenforschung. Gitarrist Steve Walwyn ist zweifellos einer der heißesten Nummern im Pub-Rock-Bereich. Phil Mitchell hat geile Schuhe und legt mit seinem einfachen Bass zusammen mit Kevin Morris am Schlagzeug [Anmerkung v. Webmistress Gabi: Hier outet sich der Urheber dieses Reviews als (teilweise) Unkundiger in Sachen Dr Feelgood, denn Kevin Morris war aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme - seine Hand muss dringend operiert werden - gar nicht dabei, sondern war Pete Thompson netterweise als kurzfristiger Ersatz eingesprungen. Pete kennt man von Silverhead, Robert Plant, Robin Trower, Eric Bibb, und und und... Er ist schon rein vom Aussehen her (''Volumen'' und Grösse) kaum mit Kevin zu verwechseln.] das exakt richtige Fundament. Robert Kane ist ein erstklassiger Sänger, Performer und Harpspieler - auch wenn mir seine Kickbox-Einlagen etwas auf die Nerven gingen - und zusammen machen sie überhaupt nichts falsch. Allerfeinster Rock'n'Roll, wie von den Doktoren gewohnt. Lag es also nur am spärlichen Fanvolk?

Mitnichten. Der gesamte Auftritt war eine Spur zu routiniert, zu oft in gleicher Form gespielt und das ellenlange Solo von Steve war zu unspektakulärer Blues, um das Publikum so richtig aus der Reserve zu locken. Das ist nicht falsch zu verstehen! DR. FEELGOOD sind auch 2004 noch eine grandiose Rock & Roll Band. Besser als all die gehypten "The-Bands" es jemals werden können (weil die in 2 Jahren wieder verschwunden sind), aber diesmal hat sich bei mir eine gewisse Langeweile - auf hohem Niveau - breitgemacht. Möglicherweise wirkt sich auch die Absenz neuer Songs negativ auf die Laune des regelmäßigen Konzertgehers aus. Es gibt eben schon zu viele alte Bands, die sich immer und immer wieder ausschließlich auf längst vergangene Meriten zurückziehen. Der Feelgood-R & B ist doch nicht so kompliziert, als dass man nicht den einen oder anderen neuen Einfall einbauen könnte. Oder? [Stimmt absolut! Aber wenn man so viel unterwegs ist, fällt es schon etwas schwer, neue Songs zu schreiben. Schliesslich braucht man auch mal etwas Zeit für sich selbst, wenn man schon fast 24 Stunden ständig zusammen hängt. Ich persönliche schaffe es jedenfall während einer Tour nicht einmal, auf den Fahrten von Gig zu Gig ein Taschenbuch zuende zu lesen... Wenn man dann doch mal zwischen Ankunft, Aufbau, Soundcheck, Dinner und Konzert ein Stündchen Zeit im Hotel hat, ist man froh, etwas Ruhe zu haben. So geht es mir jedenfalls schon nach 1 Woche; die ''Jungs'' sind dagegen fast ständig on the Road. ~ Gabi.]

Ergo: Bei weitem nicht eine der besseren Vorstellungen dieser Band. Gleichzeitig wäre es schön, wenn es eine handvoll junger Bands gäbe, die diese Musik auch nur ansatzweise so dynamisch und freudvoll zelebriert.

Fred Schmidtlein - 13.02.2004

Die Konzert-Fotos zu diesem Review findet Ihr unter
http://www.home-of-rock.de/Konzertberichte/Dr_Feelgood/Ulm_11_02_2004.html

(Quelle: Home-of-Rock,de Website)

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